12 Dezember 2019

Obertshausen - Die Zeitung Handelsblatt berichtet in seiner neusten Ausgabe, dass sich die Hinweise auf ein Versagen der Aufsichtsbehörden rund im die hessische PIM Gold verdichten. So liegt dem Blatt ein Warnschreiben des Rechtsanwalts der PIM Gold GmbH aus dem März 2015 an die Geschäftsführung vor, dass die Verschärfung des Kleinanlegerschutzgesetzes im Juli 2015 auch die PIM Gold GmbH betreffen würde.

Der Anwalt fürchtete so, dass die Behörde die PIM Gold GmbH stärker durchleuchten würde. Im Jahre 2015 wurde eine Prospektpflicht für viele weitere Produkte eingeführt. Prospekterstellung ist eine teuere Tätigkeit, sodass viele Schwindelunternehmen den Aufwand scheuen. Das Handelsblatt hat darüber hinaus Informationen, dass die Bafin spätestens im Jahr 2013 erste Hinweise erhalten habe, dass etwas mit der PIM Gold GmbH nicht stimme. Der Hausjurist der PIM Gold GmbH vertrat jedenfalls 2015 die Auffassung, dass ein Vertrieb der PIM Gold GmbH nur nach Vorlage eines genehmigten Prospektes zulässig sei. Wegen der Fülle von juristischen Problemen der PIM Gold GmbH und der Warnhinweise fragt das Handelsblatt, warum nichts passierte.

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Werner Klannt
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