16 Januar 2019
Der Herr im Anzug am Ende der Schlange zum Flugschalter ist Jörg Schneider von der AUTARK Group AG

Stefan Kühn und Jörg Schneider sind wahrlich derzeit keine unumstrittenen Geschäftsleute. Deren Leipziger AUTARK Group AG steht im Verdacht, nicht immer konform den marktüblichen Spielregeln gehandelt zu haben und möglicherweise Anlegergelder zu gefährden.

Während spekuliert wird, ob und wie arg die AUTARK Group AG inzwischen in die Krise geraten ist, besinnen sich Stefan Kühn und Sozius Jörg Schneider offenbar alter Kontakte in die Türkei.

Am Bosporus herrscht Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan beinahe schon wie ein absolutistischer Sonnenkönig: "L'état c'est moi" dürfte Erdogan in Anspielung auf den früheren französischen König Ludwig XIV. denken. In der dynamischen türkischen Republik geht nichts mehr gegen Erdogan und seine allumfassend regierende AKP - und schon sicher keine Geschäfte mehr.

Dagegen gilt es durchaus als gewinnbringend in der Türkei 2017 gute Kontakte in die AKP zu unterhalten und erneut zu pflegen. Schon vor Jahren hatten Kühn und Schneider für AUTARK ein Türkeigeschäft angelegt. Wie umfassend der Deal mit den Osmanen ist, kann noch nicht gesagt werden. Tatsächlich zeigt Jörg Schneider aber zuletzt eine auffällige Reisetätigkeit mit Destination Türkei.

Hier parkte Jörg Schneider seinen Wagen für etwa 48 Stunden am Flughafen.
Hier parkte Jörg Schneider seinen Wagen für etwa 48 Stunden am Flughafen.

 

Während Stefan Kühn beinahe schon mit dem Rücken zur Wand gegen Rechtsanwälte und Erpresser kämpft, so erzählt man bei AUTARK, reist Jörg Schneider (die Nummer 2 der AUTARK Group AG) regelmäßig ans südöstliche Mittelmeer.

Ein Privatermittler, der vorgibt im Auftrag eines Verbraucherschutz-Rechtsanwalts gegen AUTARK zu recherchieren, spielte uns Informationen und Fotos zu, die belegen, dass es Jörg Schneider immer wieder zur möglichen "Frostkasse" in die Türkei zieht.
Am 18.08.2017 fuhr Jörg Schneider an den Flughafen Düsseldorf. Er parkte seinen schwarzen Audi (OE - JJ 1127) im Parkhaus und flog ab Düsseldorf (Flugnummer PC1002) um 12 Uhr 05 nach Istanbul. Dort kam er planmäßig um 16 Uhr 25 an. Wurde am Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen von zwei adrett gekleideten Herren mit schwarzer Limousine abgeholt und zu einem Gespräch in die AKP-Zentrale nach Beyoglu gefahren. Wann er genau wieder zurück nach Deutschland kam, ist nicht bekannt. Allerdings parkte der Audi nur etwa 48 Stunden im Parkhaus des Flughafens und war dann wieder verschwunden. Und Jörg Schneider wurde Montag dieser Woche in Nordrhein-Westfalen mehrfach wieder gesehen.

Was sind die Hintergründe? Angeblich haben Stefan Kühn und Jörg Schneider mit Nichtwissen von Kühns streitbarer Gattin Sabine Kühn tatsächlich in der Türkei eine "Frostkasse" für harte Zeiten angelegt. Geschäfte mit der Türkei waren mit Erdogan für Deutsche eigentlich aus der Mode geraten, doch hohe Renditen lockten Kühn und Schneider an den Bosporus. Von dort aus wird scheinbar mit freundlicher Einvernahme durch die lokale AKP einiges mit und für AUTARK bewegt. Von Immobilienprojekten ist die Rede. Da übliche Investitionskanäle aus Europa in die Türkei immer weiter austrocknen, sind es findige mittelgroße Investoren auch aus Deutschland, die nach wie vor Geschäftschancen mit der Türkei suchen. AUTARK mischt da sicher irgendwie mit.

Oder hat Jörg Schneider nur eine feurige Liebschaft in die Istanbuler Parteizentrale?

Wohl kaum!

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Werner Klannt
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